Project Pitchfork bleibt Pflichtveranstaltung, wenn sie in der Nähe unterwegs sind, so auch letzten Freitag. Auch eine deutlich größere Runde hat sich für den Besuch gefunden, als bei meinen mittlerweile häufigeren kleinen Formaten. Es wurden für diesen Abend mal wieder ganz alte Intershop-SoQuero-Connections aktiviert. Denn was uns nach all dem noch verbindet, ist die Musik. Was wurde denn also am Freitag im F-Haus geboten?

Future Lied To Us

Eine solide Mischung aus Futurepop und EBM gab es zum Start vor ausverkauftem Haus von Future Lied To Us. Kannte ich noch nicht, muss aber auch nix heißen, denn so richtig derbe bin ich ja nicht mehr in der Szene. Aber zumindest kennt man einige der Bandmitglieder aus anderen Kombos.

Hat sich im Vergleich zu vielen anderen Vorbands, die ich auf ähnlichen Konzerten gehört habe, ganz gut weggehört. Aber wenn ich ganz ehrlich bin, ich bin nicht wegen der Vorband gekommen. Wenn Futurepop, dann Apoptygma Berzerk.

Project Pitchfork

Dann war da noch Project Pitchfork. Keine Ahnung, das wie vielte Mal seit vor knapp 22 Jahren das erste Mal. Und ohne Diskussion, es lohnt sich noch immer. OK, seit 2002 habe ich nicht mehr die Veröffentlichungen verfolgt, aber egal ob neue oder alte Stücke, das war schon schön.

Auch die Stimmung im Publikum hat sich in den Jahren nicht wirklich verändert. Die ersten straffen Beats – gespielt mit zwei Schlagzeugen – und ein nicht unwesentlicher Teil des Publikums ist gesprungen und rotiert.

Fast zwei Stunden und zwei Zugaben später war die Stimmung immer noch großartig, der Geruch im F-Haus leider nicht.

Fazit

Ein lohnenswerter Besuch bei Project Pitchfork und Future Lied To Us im F-Haus bleibt als Resümee des Abends zu ziehen. Und dafür muss man auch ehrlicherweise eine angemessene Punktzahl vergeben, auch wenn die Orga der Garderobe einmal eine Katastrophe war. Trotzdem ohne weitere Diskussion:

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