Mad Arts Factory https://mad-arts.de Death created time to grow the things that it would kill. Mon, 16 Oct 2017 09:08:57 +0000 en-US hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.8.2 Wandar, Regarde Les Hommes Tomber und Der Weg einer Freiheit im UT Connewitz https://mad-arts.de/20171016/wandar-rlht-der-weg-einer-freiheit/ https://mad-arts.de/20171016/wandar-rlht-der-weg-einer-freiheit/#respond Mon, 16 Oct 2017 09:08:57 +0000 https://mad-arts.de/?p=1124 Freitag, also nur einen Tag nach einer wirklich epischen Veranstaltung, gab es mit Wandar, Regarde Les Hommes Tomber und Der Weg...

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Freitag, also nur einen Tag nach einer wirklich epischen Veranstaltung, gab es mit Wandar, Regarde Les Hommes Tomber und Der Weg einer Freiheit im UT Connewitz schon wieder Kultur. Diesmal weniger grün, also eigentlich nur Black. Das aber ganz solide. Aber völlig atypisch hat das ganze überpünktlich angefangen. 20:15 war die erste Band schon wieder fertig, so das wir nur das letzte Stück mitbekommen haben. UT und pünktlich? Komisch …

Wandar

Wie gesagt, bei Wandar konnte ich nur noch das letzte Stück in Gänze verfolgen. Das war aber solidestes Geballer. Und wie es sich für Black gehört mit Gesichtsbemalung. Und die Band kommt aus Halle. Alles gut also.

Regarde Les Hommes Tomber

Die nächste Band, Regarde Les Hommes Tomber, habe ich letztes Jahr auf dem Deaf Row das erste Mal live gesehen und in Folge die Alben recht häufig gehört. Das stellt sich immer häufiger als Fehler heraus. Live ist eben nur sehr selten wie das Album und umgekehrt. Aufbau und Bühnengestaltung deutlich professioneller als letztes Jahr – gefühlt 30 Kerzen und 200 Räucherstäbchen, aber musikalisch war das nicht so beeindruckend dieses Mal. An vielen Stellen auch heftig verspielt. Dennoch solide Handwerkskunst aus Frankreich.

Der Weg einer Freiheit

Die letzte Band das Abends – Der Weg einer Freiheit – war völlig untypisch 23:00 mit allem fertig, bis dahin gab es aber ordentlich Geschaller auf die Ohren. Nebel, Stroboskop und feinster Black. Ton war auch sehr ordentlich abgemischt, so das man kein Grund zum Meckern hat. Und seit langer, langer Zeit hat tatsächlich ein Besucher zu moshen. Das kam aber überhaupt nicht gut an, da wirklich niemand mitmachen wollte. Der plötzliche Auftritt aus der letzten Reihe direkt vor die Bühne war aber schon spektakulär …

Fazit

Sonst bin ich ja immer sehr großzügig mit der Punktevergabe, aber im direkten Vergleich mit dem Vorabend muss man auch ehrlich sein. Und daher dieses mal eine solide:

1 Stern1 Stern1 Stern1 Sternkein Stern

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Botanist und Urghun im Mørtelwerk Leipzig https://mad-arts.de/20171014/botanist-urghun-moertelwerk-leipzig/ https://mad-arts.de/20171014/botanist-urghun-moertelwerk-leipzig/#respond Sat, 14 Oct 2017 16:19:50 +0000 https://mad-arts.de/?p=1114 Was macht man, wenn man in der Stadt so ein Plakat sieht? Man liest Swansea, denkt nicht länger nach und...

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Was macht man, wenn man in der Stadt so ein Plakat sieht? Man liest Swansea, denkt nicht länger nach und kauft eine Karte. Und dann freut man sich vor: auf Botanist und Urghun im Mørtelwerk.

Botanist und Urghun im Mørtelwerk Leipzig

Und die Freude war berechtigt. Mal wieder eine neue Location, neue Bands, neue Musik, neue Eindrücke und das Gefühl alles richtig gemacht zu haben. Sehr viele sind an diesem Abend dem Aufruf leider nicht gefolgt, was die Stimmung vielleicht etwas beeinflusst hat, aber sowohl das Mørtelwerk, das Essen als auch die Musik hat das locker wieder wett gemacht. Pünktlichkeit hin oder her, irgendwann ging es los, bis dahin Nudelsalat und vegetarische Bratwurst an einer brennenden Mülltonne mit fabelhafter Kulisse am Kanal. Black Metal mal ganz anders.

Urghun

Schon beim Soundcheck von Urghun war klar, das wird jetzt etwas anders, als man das so kennt. Flöte, Geige und viele Effektgeräte und vor allem Looper neben viel Räucherstäbchen und blauem Licht. Und was wurde geboten? Hervorragender Ambient und zum Ende hin grandioser Noise.

Klar, nicht die klassische Headbang-Musik, dafür mal eine komplett neue Betrachtungsweise. Undiskutabel eine – für mich – wirkliche Neuentdeckung in 2017. Sahne!

Botanist

Auch die nächste Band Botanist sagte mir vor diesem Abend noch nichts. Im Prinzip fand ich einfach nur die Beschreibung schon mehr als Grund genug hinzugehen:

Botanist hat genug von den Verbrechen der Menschen gegen die Natur und findet Trost in der Umgebung von Bäumen und Blumen. Ein Hippiekind ist Botanist trotzdem nicht. Eher ein Apokalyptiker, der die Selbst-Ausrottung der Menschheit erwartet und damit die Renaturalisierung des Planeten. In seiner Musik drückt Botanist dieses Grundgefühl mit experimentellem Black Metal aus, also einer grundsätzlich positiven menschlichen Ausdrucksform.

Was für ein Erlebnis. Gerade eben noch alles harmlos und plötzlich Vogelgezwitscher. Vier erwachsene Männer, verkleidet wie Radagast als Imker, betreten die Bühne auf der ein Schlagzeug steht, eine Bassgitarre und sonst nur Instrumente, die man eher in der Folklore erwartet: Hackbrett und tragbares Harmonium. Darf sich sowas noch Black Metal nennen? Nach strengen Vereinsregeln nicht, aber egal. Das hat ordentlich gescheppert.

Wirklich, wirklich großartig. Noch nie habe ich mich mit einem grauen Bio-Fairtrade-Hoodie so wohl bei einem Konzert gefühlt.

Fazit

Absolut indiskutabel guter Abend. 2 Shirts, 1 Patch, eine LP-Merchandising-gut sogar. Dafür gibt es auch, gerade weil der Abend so anders war, nicht die klassische Shirt-Wertung sondern:

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Zeit zum Kochen 64: French California Sandwich https://mad-arts.de/20171004/zeit-zum-kochen-64-french-california/ https://mad-arts.de/20171004/zeit-zum-kochen-64-french-california/#respond Wed, 04 Oct 2017 13:51:48 +0000 https://mad-arts.de/?p=1110 Es war mal wieder Burger-Night, nur die üblichen Zutaten waren nicht da. Also ein lecker Sandwich. Oben und unten leicht...

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Es war mal wieder Burger-Night, nur die üblichen Zutaten waren nicht da. Also ein lecker Sandwich. Oben und unten leicht angetoastetes Kartoffelbrot, Salat, gebackener Camembert, Preiselbeeren-Sauce, Tomate, eine dicke Scheibe Avocado und fertig ist das French California Sandwich.

Sicherlich könnte man das Kartoffelbrot noch deutsch umdeuten und die Preiselbeeren schwedisch, aber die Idee ist doch klar?! Lecker auf jeden Fall. Mahlzeit

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Naxatras und Les Lekin Im Kulturbahnhof Jena https://mad-arts.de/20171002/naxatras-les-lekin-kulturbahnhof-jena/ https://mad-arts.de/20171002/naxatras-les-lekin-kulturbahnhof-jena/#respond Mon, 02 Oct 2017 13:33:14 +0000 https://mad-arts.de/?p=1103 Psychedelic Rock hieß es am Samstag. Genauer gesagt Heavy Psychedelic Rock. Heavy ist mein Thema und Psychedelic passt auch, also...

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Psychedelic Rock hieß es am Samstag. Genauer gesagt Heavy Psychedelic Rock. Heavy ist mein Thema und Psychedelic passt auch, also hin zu Naxatras und Les Lekin in den Kulturbahnhof. Fairer Eintrittspreis auch für spät Entschlossene, wie immer.

Les Lekin

Les Lekin eine Heayv Psych-Kombo aus Österreich haben an diesem Abend einen wirklich fulminanten Start hingelegt. Mit Räucherstäbchen, Gruppenumarmung aber ordentlich Equipment. Nach ein paar Takten war alles klar: wirklich Heavy Psychedelic. Nicht zu viel Tempo, hervorragendes Getrommel am Schlagzeug, gut abgemischter Ton, ordentlicher Gitarrenarbeit und dickem Bass. Und das riss auch nicht nach dem ersten oder zweiten Lied ab. Nein, bis zum letzten Stück hervorragende Performance und wirklich großartig abgeliefert. Les Lekin kannte ich vorher zwar nicht, aber das gehört unbedingt auf den Radar, auch oder vielleicht gerade weil ich sonst eher etwas doomig unterwegs bin.

Dafür gab es auch Merchandising-Umsatz in Form einer Schallplatte. Schön in weiß. Macht echt was her! Also nochmal: Sahne!

Naxatras

Dann stand auch schon Naxatras auf der Bühne – der Grund warum ich eigentlich gekommen bin. letztes Jahr habe ich es leider nicht zum Auftritt in Jena geschafft und das wollte ich bei dieser Gelegenheit nachholen. Und so kurz nach dem Griechenlandurlaub war es nun auch fast Pflichtprogramm. Wieder die Kombi Schlagzeug, Bass und Gitarre, diesmal in Kombination mit trippiger Videoprojektion. Vom Stil allerdings komplett anders. Sehr Old-School. Deutlich rockiger. Und mir etwas zu schnell für die Länge, bzw. Kürze der Songs.

Direkt nach Les Lekin war der Auftritt für mich, wie nach dem Zähneputzen Orangensaft trinken. Kann man machen, beides an sich macht Spaß und gute Laune, aber in der falschen Reihenfolge kommt eben ein komischer Geschmack bei rum. Zumindest bei mir. Sound und Show war groß, aber die Reihenfolge eben …

Fazit

Trotzdem in Summe ein sehr schönes Konzert, dass eine absolut solide Wertung verdient hat:
1 Stern1 Stern1 Stern1 Sternhalber Stern

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Deaf Row Fest VI im Kassablanca Gleis 1 https://mad-arts.de/20170924/deaf-row-fest-vi-im-kassablanca-gleis-1/ https://mad-arts.de/20170924/deaf-row-fest-vi-im-kassablanca-gleis-1/#respond Sun, 24 Sep 2017 12:06:27 +0000 https://mad-arts.de/?p=1098 Auflage Nummer 6 des Deaf Row Fest in Jena. Wieder im Kassablanca, wieder ein buntes Potpourri an Bands und wieder...

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Auflage Nummer 6 des Deaf Row Fest in Jena. Wieder im Kassablanca, wieder ein buntes Potpourri an Bands und wieder ein Spaß für die ganze Familie. Pijn, Cranial, SPOIWO, GOLD, A Dead Forest Index, Esben and the Witch und AHAB waren angekündigt, kurzfristig musste A Dead Forest Index abgesagt werden, so dass “nur” noch 6 klasse Bands auf dem Programm für einen Abend standen. Nicht ganz so hart, wie im letzen Jahr, aber trotzdem nichts zu meckern. Live sogar ein paar größere Überraschungen.

Pijn

Auftakt mit Pijn. Dieses Jahr ganz klar der Preis für die etwas ausgefalleneren Instrumente. Also nicht so richtig schrill, aber eben anders als Klassisch Drums, Bass, Gitarre und vielleicht noch ein Keyboard. Musikalisch irgendwo beim härteren Ende der Post-Skala und düster atmosphärisch. Kann man unbedingt auf dem Radar behalten.

Cranial

Dann ging es mit einer Band weiter, die wesentlicher Grund war nicht lange zu überlegen, ob ich auf’s Deaf Row gehe: Cranial. Die veröffentlichten Sachen sind ja schon wirklich klasse und das hat man live bewiesen. Trotzdem war es nicht so, wie ich gehofft habe. Die Intensität, die die Musik von Cranial vermittelt, war irgendwie nicht auf der Bühne. Trotzdem mehr als solide abgeliefert.

SPOIWO

Die nächste Band SPOIWO kannte ich ja schon und wusste somit was mich erwartet. Ich hab mich getäuscht. Wenn etwas Platz auf der Bühne ist, machen die Kollegen aus Danzig sogar noch mehr her. Großartige Show, quasi der Quellenverweis für eine Definition von Post-Rock. Sehr, sehr schön.

GOLD

Bei GOLD war ich etwas skeptisch, aber alleine des Namens her. Völlig unbegründet, die nächste große Überraschung des Abends. Irgendwo zwischen Punk und Rock – jeweils mit dem Post-Zusatz, vielen Gitarren, großartiger Stimme und viel Energie ging es quasi ab Lied Nummer 3 richtig ab. Muss ab sofort dringend auf meine Playlist.

Esben and the Witch

Und die nächste positive Überraschung. Ich hatte in Vorbereitung mal ein paar Alben durchgehört und war sehr optimistisch gestimmt, live gab es aber nochmal eine Extra-Schippe. Alles sehr reduziert, aber trotzdem eine großartige Energie. Die Stimme trägt sicherlich einen großen Teil dazu bei, aber wohl auch die Tatsache, dass es wirklich gut gemachte Musik ist, die Esben and the Witch macht. Dafür gab es auch ein T-Shirt am Merchandizing-Stand. Das einzige des Abends übrigens.

AHAB

Und zum Schluss, so kurz vor 1 – also deutlich hinter dem Zeitplan – dann der zweite Headliner. AHAB mit dem kompletten The Call of the Wretched Sea Album. Doom, so wie man es erwartet und auch von allen anderen Alben kennt. Eine Lawine, aber in langsam. So wie Lawa, aber mit Wasser. Großartige Show, gute Zugabe und perfekter ausklang des Deaf Row.

Fazit

Gibt es irgendwas wirklich Schlechtes zu sagen: Nein. Fairer Preis, gutes Lineup, nette Genre-Mischung und großartige Shows ergeben in Summe:

1 Stern1 Stern1 Stern1 Stern1 Stern

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Zeit zum Kochen 63: Hochstapler-Burger https://mad-arts.de/20170819/zeit-zum-kochen-63-hochstapler-burger/ https://mad-arts.de/20170819/zeit-zum-kochen-63-hochstapler-burger/#comments Sat, 19 Aug 2017 18:30:37 +0000 https://mad-arts.de/?p=1085 Wenn es burgermäßig läuft, dann wird auch gerne mal hochgestapelt. Als Hochstapler-Burger. Gehen wir mal durch die Etagen: Bun, Burger-Sauce, eine...

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Wenn es burgermäßig läuft, dann wird auch gerne mal hochgestapelt. Als Hochstapler-Burger. Gehen wir mal durch die Etagen: Bun, Burger-Sauce, eine geratene Scheibe Aubergine, Tomate, Patty, Mozarella, Zwiebeln, Avocado, Burger-Sauce und zum Festhalten den Rest von Brötchen. Mahlzeit.

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Zeit zum Kochen 62: Auberginenburger https://mad-arts.de/20170818/zeit-zum-kochen-62-auberginenburger/ https://mad-arts.de/20170818/zeit-zum-kochen-62-auberginenburger/#respond Fri, 18 Aug 2017 13:30:18 +0000 https://mad-arts.de/?p=1081 Zur Abwechslung und die gähnende Leere etwas zu überbrücken mal wieder ein Gruß aus der Küche: der Auberginenburger. Als Patty eine...

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Zur Abwechslung und die gähnende Leere etwas zu überbrücken mal wieder ein Gruß aus der Küche: der Auberginenburger. Als Patty eine Dicke Scheibe marinierte und gebratene Aubergine, ordentlich Käse, Zwiebeln, Burger-Sauce und Grünzeug. Fertig, der Auberginenburger. Und mehr muss auch nicht gesagt werden. Mahlzeit!

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Shirokuma, Nine Eleven & Geraniüm in der Baracke Jena https://mad-arts.de/20170719/shirokuma-nine-eleven-geranium-baracke/ https://mad-arts.de/20170719/shirokuma-nine-eleven-geranium-baracke/#respond Wed, 19 Jul 2017 08:39:52 +0000 https://mad-arts.de/?p=1076 Nach einer kurzen Kulturpause nun endlich wieder mal etwas Musik. In Jena. In der Baracke. Mit Shirokuma, Nine Eleven und Geraniüm...

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Nach einer kurzen Kulturpause nun endlich wieder mal etwas Musik. In Jena. In der Baracke. Mit Shirokuma, Nine Eleven und Geraniüm gab es ein Programm von Screamo bis Crust. Und genau wie beim letzten Konzert war es von der Größe ein Wohnzimmer – ohne Pfeiler allerdings – mit einer gefühlten Temperatur von 30°C und einer dazu echt brutal übertriebenen Luftfeuchtigkeit. Hat es sich trotzdem gelohnt? Auf jeden Fall kann man die Location auf dem Radar behalten.

Shirokuma

Der Startschuss gab Shirokuma aus Schweden. Screamo. Handwerklich ganz ordentlich, aber eben Screamo und nicht so wirklich mein Thema.

Nine Eleven

Mit Nine Eleven als zweite Band dann Hardcore Punk aus Frankreich. Leider auch nicht mein Fall. Es gab tatsächlich so zwei Stücke, da ist was gegangen, aber das ist mir dann doch alles zu monoton.

Da es keinen Zwangseintritt gab und nur freiwillige Spenden war das alles OK, ich habe trotzdem überlegt, ob ich nicht zu Hause weiter den Fußboden saniert hätte. Aber es stand ja noch was mit Crust auf dem Menü.

Geraniüm

OK, alleine für Geraniüm hat sich der Besuch so ganz weit im Norden von Jena gelohnt. Bei den ersten Takten war klar: Geschwindigkeit und Energie passen, die Jungs aus Frankreich meinen es Ernst. Wie zu erwarten bei Crust ein eher überschaubar langes Set, dafür bis zum Schluss mit ordentlich Druck nach vorn. Damit war also doch wieder alles gut. und ob des doch frühen Starts, war ich deutlich vor Mitternacht zu Hause. Läuft! Und Dank der echt überschaubaren Preise war sogar noch etwas Merchandising drin. Ein neues T-Shirt mal wieder. Eigentlich müsste ich für die nächsten Jahrzehnte nie wieder Oberteile kaufen, so viele stapeln sich im Schrank …

Fazit

Fällt schwer diesmal, weil man so vieles werten könnte. Die Bands, die Musik, die Location, die Leute … und ehrlich, da bis auf die ersten zwei Bands, deren Musik einfach nicht so wirklich meine Baustelle ist, alles echt Sahne war, ganz solide:

1 Stern1 Stern1 Stern1 SternHalber Stern

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Tiffany for Breakfast, Once we were Kings und Ken Gellardt in der Kulturlounge https://mad-arts.de/20170529/tiffany-breakfast-once-kings-ken-gellardt-kulturlounge/ https://mad-arts.de/20170529/tiffany-breakfast-once-kings-ken-gellardt-kulturlounge/#respond Mon, 29 May 2017 21:49:35 +0000 https://mad-arts.de/?p=1070 Muss ein Konzert unbedingt 70000 Menschen fassen oder sollte da ein Glas Wasser für 6,50 über den Tresen gehen? Ich...

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Muss ein Konzert unbedingt 70000 Menschen fassen oder sollte da ein Glas Wasser für 6,50 über den Tresen gehen? Ich sage mal: nein. Was also in Leipzig tun, wenn Depeche Mode, Bierbörse und Kirchentag den Kulturkalender bestimmen? Venünftig im Veranstaltungskalender schauen. Und siehe da, mit Tiffany for Breakfast, Once we were Kings und Ken Gellardt gab es ordentlich Metal in der Kulturlounge. Da ich da noch nie war und 5 Euro echt fair klagen, gab es also keine Entschuldigung, auch wenn Hardcore nicht so ganz mein Thema ist. Habe ich es bereut? Definitiv nein. Und daran konnte auch die Raumtemperatur nichts ändern. Gar nichts.

Mal schauen, ob ich den Abend noch auseianderdividiert bekomme …

Once we were Kings

Den Auftakt hat die lokale Band gegeben, also Once we ware Kings aus Leipzig. Und was wurde geboten? Echt solides Brett. Und ich habe schnell gemerkt, dass es schlau war nicht wie üblich irgendwo vorne in der Mitte zu stehen. Ich meine, der Raum war nicht groß, schätzungsweise 20 m² Platz mit einem Pfeiler in der Mitte und vielleicht 50 Menschen darum, was die Temperatur auf locker 30°C getrieben hat.

Dennoch hat es einige nicht davon abgehalten durchzudrehen. So im wahrsten Sinn des Wortes. Mir etwas zu körperlich, aber musikalisch Sahne.

Ken Gellardt

Und genauso körperlich und musikalisch heftig ging es mit Ken Gellardt weiter. Wieder solider Metalcore, der live deutlich besser und härter klang als in diesem Video.

Und auch waren die Jungs – so wie alle anderen Band – wesentlich lustiger, als Musik und Outfit erwarten ließen. Kakaomilch war das große Thema des Abends. Neben Springen, Moshen und heftiger Stromgitarrenmusik. Und tatsächlich einem Stagedive um den Pfeiler. Also 8 Personen haben eine neunte (der Gitarrist der nächsten Band) um den Pfeiler getragen. Mehr war räumlich nicht drin.

Tiffany for Breakfast

Den Abschluss, so als Headliner, hat dann Tiffany for Breakfast aus Thüringen gegeben. Ich hatte weder Bornsenf noch Bratwurst dabei, wollte mich aber auch nicht als in Jena gemeldeter Hallenser in Leipzig vor Erfurtern ausgeben.

Diesmal galt wie bei den gespielten Instrumenten: mehr bringt mehr. Bass mit 4 oder 5 Saiten kann jeder, also 6. Und auch Gitarren dürfen auch mal 8 Saiten haben. Derbes Programm. Wären die Menschen nicht wieder umhergesprungen, hätte es stellenweise als sehr brachialer Psychedelic Doom durchgeheh können.

Fazit

Habe ich jemals 5 Euro besser angelegt? Also so kulturbezogen. Ich glaube nein. Alleine von den Youtube-Videos hätte ich es mir vielleicht nicht angetan, aber neugierig und interessiert bleiben und keine Scheu von vor so außerhalb der Komfortzone und es bleibt nur eine ehrliche Wertung. Die, wenn wir auf die ursprüngliche Bedeutung der “durchgeschwitzten” T-Shirts zurückkommen, auch nur so aussehen kann:

1 Stern1 Stern1 Stern1 Stern1 Stern1 Extra-Stern

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Antlers, Zuriaake und Farsot im UT Connewitz https://mad-arts.de/20170527/antlers-zuriaake-farsot-ut-connewitz/ https://mad-arts.de/20170527/antlers-zuriaake-farsot-ut-connewitz/#respond Sat, 27 May 2017 20:30:45 +0000 https://mad-arts.de/?p=1064 Und wieder war mal etwas Unterhaltung in Leipzig angesagt, diesmal mit Antlers, Zuriaake und Farsot im UT Connewitz. Wenn Swansea draufsteht,...

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Und wieder war mal etwas Unterhaltung in Leipzig angesagt, diesmal mit Antlers, Zuriaake und Farsot im UT Connewitz. Wenn Swansea draufsteht, muss man eigentlich nicht mehr groß überlegen. Das passt schon. So auch diesmal ein recht buntes Programm von Black bis Crust, von Leipzig bis China.

Zuriaake

Den Start haben Zuriaake aus China gegeben, zugegeben fast der Hauptgrund meines Erscheinens. Black Metal aus China hatte ich bisher nicht und die Videos und Bilder im Netz sahen ganz lustig aus.

OK, nicht die allergrößte Kunst, aber solides Handwerk. Und in China gilt ja – ohne das abwertend zu meinen – gut kopiert ist bessert als schlecht ausgedacht. So gab es immer wieder Stellen, die sehr an Stücke andere Bands erinnert haben. Trotzdem, Kostüme und Bühnenshow hatten schon was. Und eben auch 2 Laternen. Guter Start in den Abend.

Antlers

Und dann von Antlers bzw. NTLRS ein unerwartet gutes Set. Im Periodensystem unter Atmospheric Black Metal einsortiert gab es dennoch ein ziemlich Crust auf die Ohren.

Absolut grandioses Tempo, eindrücklicher Gesang und Gebrüll. Trommelfeuer für 40 Minuten. Absolut sehen- und hörenswert. Überraschungsentdeckung an diesem Abend. Und hier auch zwei rauchende Schädel neben viel Geweih.

Farsot

Den Abschluss des Abend habe dann Farsot gegeben. Zugegeben keine leichte Aufgabe nach dem Brett von Antlers, und dann ging auch noch eine ganze Menge schief. Wie schon öfters, hat sich das Publikum gelichtet, wenn de Headliner nicht zum Schluss spielt. Und dann hat auch noch die Technik gestreikt. Musikalisch war der rote Faden nicht ganz zu erkennen, was aber nicht schlimm sein muss. Irgendwie alles Black, aber eben immer irgendwo zwischen ruhig und Paranoia.

Zum Schluss ging dann leider gar nichts mehr, zwei Verstärker haben sich ohne Kommentar verabschiedet. Beim Finale. Ende. Die Enttäuschung war mehr als deutlich.

Fazit

Dennoch, ein echt geiler Abend, der nur eine solide Gesamtwertung erlaubt:

1 Stern1 Stern1 Stern1 Stern1 Stern

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Downfall of Gaia und Abest im Westwerk https://mad-arts.de/20170516/downfall-of-gaia-abest-westwerk/ https://mad-arts.de/20170516/downfall-of-gaia-abest-westwerk/#respond Tue, 16 May 2017 18:13:42 +0000 https://mad-arts.de/?p=1057 Und schon wieder gab es etwas Kultur in Leipzig. Diesmal mit Abest und Downfall of Gaia. Und dazu quasi als...

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Und schon wieder gab es etwas Kultur in Leipzig. Diesmal mit Abest und Downfall of Gaia. Und dazu quasi als letztes Konzert im Westwerk. Also nix wie hin. Und ja, es war mal sehr lohnenstwert, auch wenn mit Lautstärkeregler und Nebel etwas übertrieben wurde.

Abest

Den Auftakt gab Abest. Direkt Knüppel. Publikum war noch etwas verhalten, aber das war beim letzten Mal ähnlich. Nichtsdestotrotz wurde solide geliefert. Die wilden Tempowechsel, die teilweise als Talentlosigkeit verstanden wurden, haben mir allerdings recht gut gefallen. Nur war klar, das mit perfektem Sound an dem Abend nichts mehr wird. Das Motto war ganz offensicht: laut. Und: NEBEL. Viel Nebel!!! Eben alles was geht. Trotzdem ein gutes Set.

Downfall of Gaia

Und wie so häufig bei einem Headliner, wurde es bei Downfall of Gaia schlagartig voller und lauter. Naja, so richtig voll war es in Summe nicht, was mich echt verwundert hat. Ich hätte mit einem größeren Zustrom gerechnet. Und auch hier galt das Motto: laut und nebelig. Und zur Abwechslung etwas Stroboskop. Das wirkte leider nur manchmal etwas sehr gewollt. Schneller und lauter Abschnitt, also Strobo. Und dann wieder Nebel. Und auch hier war vom ohnehin schon schwer verständlichen Texten kaum noch etwas zu verstehen. Da hilft aber glücklicherweise das Plattenlabel mit Untertiteln:

Alles in allem aber auch gut abgeliefert, auch wenn das Thema Zugabe nicht implementiert war. Ob es am Publikum lag oder das grundsätzlich so bei Downfall of Gaia gehandhabt wird, weiß ich nicht. War ein bisschen schade, denn so war es einfach recht abrupt zu Ende.

Fazit

1 Stern1 Stern1 Stern1 Stern0 Sterne

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The Body und Uniform im UT Connewitz https://mad-arts.de/20170509/body-uniform-ut-connewitz/ https://mad-arts.de/20170509/body-uniform-ut-connewitz/#respond Tue, 09 May 2017 17:15:34 +0000 https://mad-arts.de/?p=1050 Wow, das war ein schrilles Erlebnis. Entgegen der Erwartung war es eine ziemlich leere Veranstaltung mit The Body und Uniform im...

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Wow, das war ein schrilles Erlebnis. Entgegen der Erwartung war es eine ziemlich leere Veranstaltung mit The Body und Uniform im UT Connewitz. Also richtig leer. Man hat sich nicht mal die Mühe gemacht alle Reihen der Kinobestuhlung zu entfernen. So habe ich den Laden vorher noch nicht gesehen. Und auch noch kein Konzert. So mit Sitzplatz und trotzdem freier Blick auf die Bühne. Die Sets waren nicht weniger bizzar und anders. Kein Schlagzeug und jeweils nur 2 Personen auf der Bühne. Kann das funktionieren?

Uniform

Das war ein interessanter Auftritt von Unjiform. Ein Sänger und ein Gitarist mit Zauberkasten. Und dann wurde es sehr schnell sehr laut und aggressiv. Irgendwie Noise. Irgendwie experimentell. So auf den ersten Gedanken eine Mischung aus extrem minimalistischem Gabber mit Atari Teenage Riot. Nur so in richtig wütend.

Eigentlich war es eine dreiviertelstündige Schrei- und Bewegungstherapie. Ich glaub das erste Mal hat überhaupt erst jemand geklatscht, als die 2 Kollegen von Uniform mit ihrem Set durch waren.

The Body

Nicht weniger bizarr ging es dann im Anschluss und als Abschluss mit The Body weiter. Noise pur. Kein Schlagzeug. Keine Gitarre. Nur 2 Zauberboxen. Tatsächlich aber Noise vom Feinsten.

Kein Schnickschnack und nach knapp 40 Minuten Depression in Musik war auch hier Schluss. Einfach so, ohne Diskussion. Das Merch war aber wie zu erwarten großartig. Das könnte gar nicht besser zum Gesamtkonzept passen. All the world a grave.

Fazit

Es wurde von Anfang bis Ende keine Alles-ist-Happy-Stimmung” verbreitet, soweit also konsistent. Wenn man Noise mag, ist man auch auf die Kosten gekommen, aber in dieser durch nur wenige Besucher riesigen Halle war das Gefühl irgendwie weg. Musikalisch interessant, auf jeden Fall mal sehr weit weg von Mainstream, Location hat dieses Mal aber nicht gepasst. Daher nur:

1 Stern1 Stern1 Stern1 Stern1 Stern

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Tides from Nebula und Far Or Near im UT Connewitz https://mad-arts.de/20170503/tides-from-nebula-far-or-near-ut/ https://mad-arts.de/20170503/tides-from-nebula-far-or-near-ut/#respond Wed, 03 May 2017 16:51:28 +0000 https://mad-arts.de/?p=1043 Far or Near Den Auftakt des Abends haben Far or Near aus Leipzig gegeben. Anlass war das Release des ersten...

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Far or Near

Den Auftakt des Abends haben Far or Near aus Leipzig gegeben. Anlass war das Release des ersten echten™ Albums, welches in einer Crowdfunding-Kampagne finanziert wurde. Die Band kannte ich bis dato nicht, aber eine kurze Recherche auf Youtube hat ergeben, dass es durchaus interessant werden könnte.

Gut, nun stande ich da. Und wie de facto bei fast jedem anderen Konzert der Kategorie Post Rock füllt sich das Publikum von hinten auf. Mir recht, ich sehe gerne auch was und mag Menschen so direkt vor mir nicht immer. Also stand man erste Reihe. Am Eingang hing anders als sonst ein Hinweiszettel mit Worten wie Licht, Stroboskop und Epilepsie. Das hat sich etwas später auch erklärt.

Ich kann nicht so recht verstehen, dass es dem Lichttechniker nicht aufgefallen ist. Ich war noch nie auf einem Konzert, bei dem das Publikum besser beleuchtet war, als die Bühne. Und mit beleuchtet meine ich: Scheinwerfer und Laser in Augenhöhe, die auch wirklich auf einer solchen Leuchthöhe eingestellt waren. In eine Sonnenfinsternis darf man ja nicht direkt gucken, hier hatte ich keine andere Möglichkeit. Zur Wahl standen also nach hinten stellen oder nach unten schauen. Hinten war mir zu voll.

Musikalisch war es aber eine durchaus ordentliche Vorstellung. Ein richtig roter Faden war nicht zu erkennen, aber es gab verdammt gute Stücke aber auch ein verunglücktes. New Metal Gerappe hat einfach nicht gepasst. Das “Schlaflied” war groß, aber meiner Meinung nach nicht für Kinder und nicht zum Einschlafen geeignet. Dafür war es zu laut und zu hell. In Summe war das Set von Far or Near aber doch schön.

Tides from Nebula

Die zweite Band Tides from Nebula habe ich bereits letztes Jahr in Jena erleben dürfen, diesmal auf einer großen Bühne. Und wie beim letzten Mal wurde schnell klar, dass die Kollegen aus Polen nicht zum ersten Mal auf der Bühne stehen. Schlagzeug, Gitarren, Bass, Synthesizer und große Pedalboards gepaart mit echt Bock zu performen.

Vorne ist zwar so langsam etwas voller geworden, es gab aber trotzdem genügend raum, dass ein Teil der Band bei der Zugabe direkt ins Publikum gesprungen ist. Das Lichtproblem bestand immer noch in Teilen und so habe ich nach unten geschaut, als mich beinahe ein Gitarrenhals ausgeknockt hat. Geile Show und genau das habe ich auch erwartet.

Fazit

Keine Diskussion, das ist eindeutig:

1 Stern1 Stern1 Stern1 Stern1 Stern

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Doom over Leipzig im UT Connewitz https://mad-arts.de/20170502/doom-over-leipzig-2017/ https://mad-arts.de/20170502/doom-over-leipzig-2017/#respond Tue, 02 May 2017 17:22:46 +0000 https://mad-arts.de/?p=1033 Vergangenes Wochenende fand es das bisherige Konzert-Highlight dieses Jahres statt: das Doom over Leipzig. DOOM. Naja, es war musikalisch nicht nur...

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Vergangenes Wochenende fand es das bisherige Konzert-Highlight dieses Jahres statt: das Doom over Leipzig. DOOM. Naja, es war musikalisch nicht nur Doom im Sinne des Musikgenres, aber definitiv Doom im Sinne des Wortes. Düster. Laut. Zuweilen verstörend. Aber in Summe doch ziemlich geil. Drei Tage beziehungsweise Abende vollgepackt mit Bands und einer Menge drumherum. Also mal eine kurze Zusammenfassung, was ich beim Doom over Leipzig gesehen und vor allem gehört habe.

Donnerstag

Alle Konzerte bis auf ein Special fanden im UT Connewitz statt, einer Location, die wie gemacht für solch ein Festival ist. Besucherzahlen waren auch ganz anständig.

Ultha

Den Start am Donnerstag hat Ultha übernommen. Gewohnt laut und rot beleuchtet ging es direkt zur Sache.  Gleich ein ordentlicher Knüppel. So kann und darf ein Festival starten.

Woe

Nach kurzer Umbaupause stand Woe auf dem Programm. Lauter und schneller war die Devise. Es war ab diesem Moment klar, dass die Ohren ein ganzes Stück nach Konzertende schallern werden.

Oranssi Pazuzu

Fuck. Das war echt unerwartet. Nicht nur, weil die Reihenfolge geändert wurde, sondern weil das echt extrem war. Zuerst dachte ich ja, dass Oranssi Pazuzu sich echt etwas mädchenhaft beim Soundcheck haben, der wollte nämlich gar nicht mehr aufhören. Ich habe schon Vorbands erlebt, die nicht so lange spielen durften. Aber nach den ersten Takten war klar, dass der Sound perfekt sein musste. Absolutes Klangewitter. Höllenritt. Vertonte Psychose und Angstzustände. Unglaublich überragend, definitiv der beste Auftritt des Abends und einer der besten des Festivals. Wahnsinn.

(Dolch)

Ich kann weder gutes noch schlechtes sagen, der Ton war absoluter Scheiß. Gesang war nur schwer wahrnehmbar aber gefühlt wichtig für die Stimmung. Schade.

Pallbearer

Solide Vorstellung. Aber die Vorstellung von Oranssi Pazuzu konnte Pallbearer mit zugegeben heftigen Sound an diesem Abend nicht toppen.

Wie erwartet, die Ohren haben ordentlich geklingelt, Schlafen war angesagt. Das schöne an einem Festival am Wohnort? Schön mit Öffis nach Hause in ein richtiges Bett!

Freitag

Gefühlt der für mich schwächste aber musikalisch abwechslungsreichste Tag vom Doom over Leipzig.

Suma

Sehr fett, düster und ordentlich doomig ging es mit Suma in den zweiten Tag. Aber deutlich ruhiger als der erste Tag im Durchschnitt.

Pinkish Black

Pinkish Black kam in Summe beim  Publikum nicht so an, aber Schlagzeug und Synthesizer reichen manchmal auch. Düstere Soundwände und minimalistische Kompositionen  haben gezeigt, das syntetische Musik sehr geil sein kann. Mein Highlight des zweiten Tages.

Alaric

Auch sehr geil waren Alaric, die ein paar Tage später mit Pinkish Black nochmal in Jena waren. Ich konnte natürlich nicht. Aber so habe ich sie wenigstens auf einer größeren Bühne sehen können. Wie kann man die Musik beschreiben? Doom Punk. Heavy Depri. Sehe gut allemal.

Unearthly Trance

Eine solide Doom Sludge Vorstellung gab es im Anschluss von Unearthly Trance. Leider nicht so überragend, dass ich jetzt detaillierter werden kann …

Oxbow

Angekündigt als was echt großes wurde Oxbow. Leider habe ich es nicht verstanden. Ich habe mir Mühe gegeben, aber für mich hat es nicht so richtig funktioniert. Ich dachte immer: Ah, jetzt gleich. Aber eben doch nicht. Free Jazz Avantgarde Experimental Metal ist offensichtlich nicht meine Baustelle.

Sumac

Einen sehr geilen Rausschmeißer gab es dann mit Sumac. Spätestens jetzt haben auch die Ohren geklingelt. Astreiner Sludge.

Öffis und schlafen.

Samstag

Letzter Abend. Die Knie haben sich so langsam gemeldet. Zwei Tage á sieben Stunden rumstehen hinterließen so langsam Spuren.

Monachus

Geiler Sludge, bei dem der schwedische Ursprung nicht zu überhören war, hat als Auftakt des dritten Tages Monachus abgeliefert. Sehr fein. Genau mein Thema.

Come To Grief

Mit Come to Grief gab es dann nochmal eine ordentliche Schippe Doom. Doom! Sahne.

Sink

Dark Ambient mit schweren Drone-Einschlag von Sink. Sehr OK.

Inter Arma

Geiler doomiger Stoner Metal von Inter Arma. Die Jungs haben solide geliefert.

Wolves In The Throne Room

Plötzlich ist es voll geworden, also richtig voll. Keine Ahnung wo all die Menschen die restliche Zeit waren?! Und Hölle laut. Klar, so als heimlicher Headliner waren Wolves In The Throne Room auch wesentlicher Entscheidungsgrund für mich aufs Doom over Leipzig zu gehen. Der Sound war brachial. Und leider mies abgemischt. In der zweiten Reihe war es eher eine dicke Suppe, etwas weiter hinten war es besser, aber der Gesang, den man von den Alben kennt, war kaum wahrnehmbar. Keine Frage, eine sehr ordentliche Show, so mit Laub verbrennen, aber etwas übertrieben an den Reglern.

Common Eider, King Eider

Etwas anders ist es dann nochmal mit Common Eider, King Eider geworden. Ein-Man-Show mit Noise. Harsch und kurz. Ich glaube, dass hat der ein oder andere unbeabsichtigt verpasst.

Und dann war der musikalische Teil vom Doom over Leipzig beendet.

Fazit

Großes Format. Gute Bands. Großartige Mischung. Wunderschöne Location. Ab und an etwas mieser Sound, aber in Summe *two thumbs up*. Ganz klar. Nächstes Jahr wieder? Keine Frage!
1 Stern1 Stern1 Stern1 Stern1 Stern

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Paramnesia und Obelyskkh im Kulturbahnhof Jena https://mad-arts.de/20170418/paramnesia-und-obelyskkh-im-kulturbahnhof-jena/ https://mad-arts.de/20170418/paramnesia-und-obelyskkh-im-kulturbahnhof-jena/#respond Tue, 18 Apr 2017 16:03:15 +0000 https://mad-arts.de/?p=1017 Das war mal wieder eine Freude. Mit Paramnesia und Obelyskkh gleich zwei echt anständige Vertreter der etwas härteren Gangart im...

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Das war mal wieder eine Freude. Mit Paramnesia und Obelyskkh gleich zwei echt anständige Vertreter der etwas härteren Gangart im Kulturbahnhof. Einmal Black Metal und einmal doomiger Heavy Metal.

Paramnesia


Absolut überraschend und unglaublich energiegeladen. Ein Klanggewitter. Quasi ein akkustischer Spaziergang durch einen düsteren Wald. Nur die Bäume waren Raketensilos, aus denen gefeuert wurde und der Spaziergang war eine Fahrt in einem Leopard-Panzer. Eine überaus beeindruckende und gewaltige Vorstellung. Selten haben mir die Ohren schon beim Konzert so geklingelt. Frankreich ist in diesem Genre aktuell kaum zu übertreffen und das haben die Kollegen eindrucksvoll bewiesen.

Obelyskkh

Der zweite Act war Obelyskkh aus dem Fränkischen. Das erste Stück hat mich zugegebenermaßen nach dem Auftritt von Paramnesia etwas gelangweilt, aber dann kam auch hier der Nachbrenner. Absolut großartiger Heavy Psychedelic Doom Metal mit ziemlich geilen Tempowechsel, sludgigem Gesang und einer ziemlich motivierten Combo, die als Rauswerfer das Publikum mit dem verbliebenen Equipment ausgestattet hat. Mit viel Getöse von der Bühne war das Motto.

Fazit

Sehr schönes Konzert, das ganz klar nur eine Wertung verdient hat:
1 Stern1 Stern1 Stern1 Stern1 Stern1 Stern

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