Freitag, also nur einen Tag nach einer wirklich epischen Veranstaltung, gab es mit Wandar, Regarde Les Hommes Tomber und Der Weg einer Freiheit im UT Connewitz schon wieder Kultur. Diesmal weniger grün, also eigentlich nur Black. Das aber ganz solide. Aber völlig atypisch hat das ganze überpünktlich angefangen. 20:15 war die erste Band schon wieder fertig, so das wir nur das letzte Stück mitbekommen haben. UT und pünktlich? Komisch …

Wandar

Wie gesagt, bei Wandar konnte ich nur noch das letzte Stück in Gänze verfolgen. Das war aber solidestes Geballer. Und wie es sich für Black gehört mit Gesichtsbemalung. Und die Band kommt aus Halle. Alles gut also.

Regarde Les Hommes Tomber

Die nächste Band, Regarde Les Hommes Tomber, habe ich letztes Jahr auf dem Deaf Row das erste Mal live gesehen und in Folge die Alben recht häufig gehört. Das stellt sich immer häufiger als Fehler heraus. Live ist eben nur sehr selten wie das Album und umgekehrt. Aufbau und Bühnengestaltung deutlich professioneller als letztes Jahr – gefühlt 30 Kerzen und 200 Räucherstäbchen, aber musikalisch war das nicht so beeindruckend dieses Mal. An vielen Stellen auch heftig verspielt. Dennoch solide Handwerkskunst aus Frankreich.

Der Weg einer Freiheit

Die letzte Band das Abends – Der Weg einer Freiheit – war völlig untypisch 23:00 mit allem fertig, bis dahin gab es aber ordentlich Geschaller auf die Ohren. Nebel, Stroboskop und feinster Black. Ton war auch sehr ordentlich abgemischt, so das man kein Grund zum Meckern hat. Und seit langer, langer Zeit hat tatsächlich ein Besucher zu moshen. Das kam aber überhaupt nicht gut an, da wirklich niemand mitmachen wollte. Der plötzliche Auftritt aus der letzten Reihe direkt vor die Bühne war aber schon spektakulär …

Fazit

Sonst bin ich ja immer sehr großzügig mit der Punktevergabe, aber im direkten Vergleich mit dem Vorabend muss man auch ehrlich sein. Und daher dieses mal eine solide:

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