Seit längerer Zeit mal wieder so eine Art Festival und das auch in Jena: das Deaf Row Fest in der 5. Auflage. Wenn ich ehrlich bin, habe ich mir überhaupt nur für eine Band das Ticket geholt, im Nachhinein sehr gut angelegtes Geld. Also genau genommen 2,35 € pro Konzert.

Deaf Row Fest V

Jaguwar

Ein wirklich solider Auftakt der Veranstaltung kam aus Dresden in Form von sehr nicem Shoegaze. Da kann man wirklich nicht viel sagen, das hat einfach gepasst.

Watered

Dann ging es mit ohne Text aus Karlsruhe weiter. Hat sich sehr gut weggehört.

ULTHA

Die nächste Band aus Köln war mir schon bekannt und hat sehr soliden Black Metal abgeliefert. Erstes Merchandising-T-Shirt des Abends.

Radare

Jetzt wird es etwas schwieriger. Die Jungs aus Wiesbaden haben zweifelsohne gute Musik abgeliefert und ein paar eher seltenere Instrumente am Start – Posaune und Klarinette – aber das Tempo von Ambient auf einem Konzert ist mir zu anstrengend. Also deutlich zu langsam, vor allem wenn man stehen muss. Wäre aber der perfekte Soundtrack für einen Western gewesen …

Regarde Les Hommes Tomber

Die interessanteste Neuentdeckung für mich und schon wieder aus Frankreich: Regarde Les Hommes Tomber. Irgendwo zwischen Black, Post und Hardcore haben die 5 Jungs aus Nante mich echt weggeblasen. Vor allem wenn man sie vor und nach dem Auftritt so gänzlich unauffällig durch die Menge hat laufen sehen. Zweites Merchandising-T-Shirt des Abends und erstes Thank you for coming tonight (mit zauberhaft französischem Akzent).

The Black Heart Rebellion

Mit Sicherheit die ausgefallensten Instrumente des Abends hatten die Kollegen aus Gent. Irgendwo zwischen Post Rock, Ambient und Experimental war das eine wirklich gute und mal andere Session.

Celeste

Der eigentlich Grund für mich, die Veranstaltung zu besuchen. Mittlerweile auch schon so gegen 1 Uhr, habe die Jungs aus Nante nochmal ordentlich Kohlen nachgelegt. Die Bühnenshow extrem reduziert – Stroboskope, Nebel und rote Stirnlampen. Dazu Apokalypse. Perfekter Abschluss und drittes T-Shirt.

Fazit

So ein bisschen bin ich so langsam ja schon von Leipzig verwöhnt, denn wenn man wie auch auf diese Musik steht, ist fast jede Woche irgendwo etwas live zu sehen. Umso mehr hat mich die 5. Auflage des Deaf Row Fest wirklich gefreut, auch wenn das Kassa nicht wirklich voll war. Hat aber nicht so sehr gestört, mehr Platz für mich.

Und nun machen wir das ganze noch offiziell:

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