Und schon wieder gab es etwas Kultur in Leipzig. Diesmal mit Abest und Downfall of Gaia. Und dazu quasi als letztes Konzert im Westwerk. Also nix wie hin. Und ja, es war mal sehr lohnenstwert, auch wenn mit Lautstärkeregler und Nebel etwas übertrieben wurde.

Abest

Den Auftakt gab Abest. Direkt Knüppel. Publikum war noch etwas verhalten, aber das war beim letzten Mal ähnlich. Nichtsdestotrotz wurde solide geliefert. Die wilden Tempowechsel, die teilweise als Talentlosigkeit verstanden wurden, haben mir allerdings recht gut gefallen. Nur war klar, das mit perfektem Sound an dem Abend nichts mehr wird. Das Motto war ganz offensicht: laut. Und: NEBEL. Viel Nebel!!! Eben alles was geht. Trotzdem ein gutes Set.

Downfall of Gaia

Und wie so häufig bei einem Headliner, wurde es bei Downfall of Gaia schlagartig voller und lauter. Naja, so richtig voll war es in Summe nicht, was mich echt verwundert hat. Ich hätte mit einem größeren Zustrom gerechnet. Und auch hier galt das Motto: laut und nebelig. Und zur Abwechslung etwas Stroboskop. Das wirkte leider nur manchmal etwas sehr gewollt. Schneller und lauter Abschnitt, also Strobo. Und dann wieder Nebel. Und auch hier war vom ohnehin schon schwer verständlichen Texten kaum noch etwas zu verstehen. Da hilft aber glücklicherweise das Plattenlabel mit Untertiteln:

Alles in allem aber auch gut abgeliefert, auch wenn das Thema Zugabe nicht implementiert war. Ob es am Publikum lag oder das grundsätzlich so bei Downfall of Gaia gehandhabt wird, weiß ich nicht. War ein bisschen schade, denn so war es einfach recht abrupt zu Ende.

Fazit

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