Anderthalb Jahre später mal wieder And One. In Leipzig. Im Haus Auensee. Gemischte Gefühle. War es gut? Ja, aber …

Also ganz ehrlich, live sind And One schon sehr verlässlich gut. Und mit knapp über 2 Stunden Spielzeit gibt es wenig zu nörgeln, trotzdem war es nicht perfekt. Das mag zum einen an der Reisegruppe Asozial liegen, die neben mir Stand und zugetankt die ganze Zeit geschrieen haben, zum anderen, dass die Musik so leise war, dass ich die schreienden Pflegefälle die ganze Zeit hören musste. Das Haus Auensee ist schon eine sehr schöne Location, aber irgendwie haben sie den Lautstärkeregler nicht gefunden. Dazu kommt, dass ich seit langen bei einem Konzert 4 Euro für eine Cola bezahlen musste. Also für nur 0,5 versteht sich. Keine Mate im Angebot! Und das in Leipzig. In Leipzig …

Beyond Obsession

Die Vorband hat – naja, wie lässt sich das nett verpacken – Diskopop-Synthie-Schlager gespielt und klang wie eine Mischung aus VNV Nation und Erasure. Nur hätte Erasure besser gesungen und VNV Nation weniger Schlagerbeat gemacht. Aber hey, Geschmack und streiten und so … War aber einfach nicht mein Fall.

And One

Und And One? Haben erwartungskonform geliefert. Das muss man ihnen einfach lassen. Der Spaß- und Redeanteil war vielleicht recht groß, aber das kennt und erwartet man ja auch. Die Musik war bis auf die Lautstärke – oder besser Leisestärke – tadellos, die Auswahl vielleicht etwas balladenlastig, aber für 120 Minuten in Summe fein. Nettes Bühnenarrangement und immer wieder gute Lieder zum Mithüpfen.

Fazit

In Zukunft wieder And One? Definitiv, aber wenn möglich keine großen Hallen mehr. Das nervt einfach nur. Daher auch das offizielle Votum ohne volle Punktzahl. Das geht dieses Mal einfach nicht.

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