Nach knapp einem Jahr mal wieder etwas Core. Napalm Death und Übergang im Conne Island, also auch endlich mal diese Location besichtigt. Core geht hin und wieder schon und so hab ich mich denn an einem frischen Sonntagabend nach Connewitz aufgemacht.

Übergang

Überpünktlich ging es los, sogar eine Minute vor offiziellem Start. Für einen Sonntag auch ganz OK, wenn man Montag wieder raus muss. Übergang aus Göttingen haben den musikalischen Abend eröffnet. Mit deutschen Texten. Musikalisch ganz ordentlich, irgendwo zwischen Hardcore-Punk, D-Beat und Death Metal. Stilistisch war alles dabei, was reingehört, aber so richtig gezündet hat es bei mir nicht.

Ein bisschen Bewegung gab es im Publikum schon, aber generell lies es sich in der zweiten Reihe noch sehr gut stehen und zuhören. Das sollte sich ändern …

Napalm Death

Nach überschaubarer Umbaupause dann der Grund, warum ich mich aufgerafft habe: Napalm Death. Auch schon seit einiger Zeit aktiv, konnte man den Jungs aus Birmingham das Alter ansehen, aber zu spüren war davon nichts. Auch hier ging es vom ersten Takt an straff vorwärts. Und das Publikum ebenso. Zu Beginn war das auch noch verkraftbar, aber als sich die ersten Besuche durch das Publikum haben tragen lassen, ohne auf ihre Schuhe zu achten, war es nicht mehr ganz so lustig.

Aber Napalm Death haben eine überaus ordentliche Show geliefert und dabei sowohl in Deutsch als auch in Englisch mit dem Publikum geredet. Überaus sympatisch, zumal auch das Englisch für jemanden aus Birmingham sehr gut zu verstehen war – im Gegensatz zum Gesang … Aber man hat Inhalt und Moral der Stücke immer zu gegebener Zeit erklärt.

Fazit

Ich bleibe dabei, ab und zu geht es, aber die Musik wird wohl kein Favorit mehr von mir werden. Natürlich, es ist schon ein Erlebnis und ich wollte Napalm Death ohnehin immer mal live erleben, also alles gut. Von daher gibt es auch eine ganz solide Wertung für den Abend.

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