Bin jetzt wieder aus Ägypten zurück, ein Reisebericht soll Euch also nicht vorenthalten werden.

18.09.2006

Der Hinflug am 18. war von Leipzig mit einer 757-300 nach Hurghada. Ankunft war irgendwann gegen 7 abends (also 18:00 MESZ). Es dunkelte also schon, war aber noch immer wärmer als am wärmsten Tag, an den ich mich in Jena erinnern kann, also deutlich über 30°C. Da dort die Luftfeuchtigkeit aber nicht so hoch ist, viel leichter zu ertragen asl 30°C in Deutschland. Dann ging es mit ein paar Umwegen im Abendverkehr ins Hotel.

19.09.2006

Erholen, Baden, Sonnen.

20.09.2006

Ausflug in die Innerstadt von Hurghada. Definitiv ein interessantes Erlebnis. Man wird halt mitten in der Stadt aus dem Auto geschmissen und steht dann erstmal recht unbeholfen inmitten von eigentlich abrissreifen Häusern, Straßenlärm, Händlern, undevinierbaren Gerüchen und Hitze. War aber im Nachhinein hnicht annähernd so schlimm wie zu Anfang befüchtet. Alles ist unglaublich sicher, an jeder Ecke Polizei oder Militär. Die Händler sind natürlich teilweise sehr penetrant (was zu verstehen ist, die leben ja davon) aber wenn man mit sicherem Schritt läuft und nicht ständig bei jedem Ansprechen stehenbleibt, dann ist auch das ganz einfach zu ertragen. Und billig ist es natürlich auch, wenn man sich beim Handeln ertwas Mühe gibt. Wir sind jetzt zumindest Bestitzer einer ziemlich coolen Shisha. Der Rest des Tages bestand aus Erholen, Baden und Sonnen.

21.09.2006

Donnestag ging es frühs zuerst mit dem Sammeltaxi etwas außerhalb der Stadt und nach kurzer Zeit aufs Quad. Und dann wurde knapp eine Stunde durch die Wüste geheizt zu einem Beduinendorf. Dort Kamelreiten, Teetrinken, etwas “Kultur” und dann die Strecke wieder zurück. Bis zu diesm Tag konnte ich mir nicht vorstellen, was an diesen Dingern so toll ist, wenn man aber mal damit durch die Wüste gebrettert ist, weiß man Bescheid.

22.09.2006

Freitag dann der Höhepunkt des Urlaubs: Tauchen im Roten Meer. Frühs mit dem Sammelaxi zum Hafen, dort aufs Schiff. Nach etwas Anlaufschwierigkeiten (das Schiff lag nicht dirkt am Steg und so musste die gesamte Ausrüstung über zwei andere Schiffe geschleppt werden) ging es dann endlich los. In knapp einer Stunde Entfernung lag das Ziel, ein Korallenriff an dessen Name ich mich gerade nicht entsinne. Und dann ging es auch schon los. Einweisung gab es schon während der Fahrt, also Anzüge an, Flaschen auf den Rücken und ab ins Wasser.
Die ersten 5 Minuten habe ich wirklich ganz ernsthaft überlegt es sein zu lassen, weil ich unglaublich Panik bekommen habe. Sobald der Mund unter Wasser kam, ging gar nichts mehr und ich musste wieder auftauchen. Aber wie der Tauchlehrer gesagt hatte, das Gehirn brauch ungefähr 3 bis 5 Minuten um zu realisieren, dass man unter Wasser weiteratmen kann. Wenn man das erst mal geschafft hat, ist es absolut geil. Es war wie durch ein Aquarium zu schwimmen, überall Fische, die man nur aus dem Zoo oder Filmen kennt. Rochen, Kofferfische, Moränen, Clowfische, Flötenfische, Aligatorfische, Korallen, Kaiserfische und und und.
Also mit Abstand eines der coolsten Dinge, die ich je gemacht habe. Schnorcheln ist zwar uch ganz nett, aber im Vergleich zum Tauchen Kindergeburtstag. Es gibt auch ein Video von unserem Tauchausflug, auch mit Unterwasseraufnahmen. Wer zu Besuch kommt, darf sich also schon mal freuen.

23. und 24.09.2006

Nach der ganzen Action der letzten Tage, haben wir es etwas ruhiger angehen lassen und die restliche Zeit zum Entspannen, Baden, Sonnen, Minigolfen, Tretbootfahren und anderen weniger spektaklären Aktivitäten verbracht.

25.09.2006

Gestern war es dann soweit, Abschied nehmen von All Inclusive, perfektem Wetter, schönem Hotel, naja, Ägypten überhaupt. Früh wieder mit dem Sammeltaxi und ein paar Umwegen zu Flughafen, dort durch 2 Sicherheitskontrollen und dann in den Flieger zurück nach Leipzig.

Nach dem Start hat man nochmal all die Orte von oben gesehen und abermals vor Augen gehalten bekommen, dass man eine Woche lang in der Wüste war. In den Hotelanlagen fällt das überhaupt nicht auf, alles grün und immer genug Wasser. Aber schon in dem Moment, in dem man das Hotelgelände verlässt, steht man in der Wüste. Aber von oben sieht das ganze halt noch eine Spur krasser aus. Ein paar kleine Punkte grün und sonst nur Sand. Und das Rote Meer natürlich.

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